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Die Energiegenossenschaft Oberleiterbach e.G. war Preisträger des Bürgerenergiepreises Oberfranken im Jahr 2016

2016 Gold auf Kreisebene
2017 Gold auf Bezirksebene
2018 Silber auf Landesebene

400 Euro für Restaurierung des Ivo-Bildes gespendet

07.02.2018   Das Gedenken an den berühmtesten Sohn des Ortes in Ehren halten, das hat sich der Soldaten- und Kameradschaftsverein Oberleiterbach zur Aufgabe gemacht. Schon im Jahr 2015 brachten die Vereinsmitglieder eine schmucke gläserne Hinweistafel für den berühmten Einsiedler vom Staffelberg, Franziskanerfrater Ivo Hennemann, an der Kirchenmauer des Dorfes an, und damit unweit des Ortes, wo er begraben liegt. Als Kassierer Georg Seelmann (2. v. li.) nun vor kurzem in der Zeitung las, dass das Bildnis des Einsiedelmanns in der Staffelbergklause kostspielig renoviert wurde, regte er an, die Restaurierung finanziell zu unterstützen. Bei Vorsitzendem Gerhard Senger (li.), 2. Vorsitzendem Nikolaus Kunzelmann (2. v. re.) und Ausschussmitglied Franz Hennemann (re.) rannte er mit seinem Vorschlag offene Türen ein. So übergab der Soldaten- und Kameradschaftsverein 400 Euro an die katholische Kapellenstiftung, die Eigentümer der Klause und damit des Bildes ist. Dafür bedankte sich stellvertretend Kirchenpfleger Peter Würker. Text/Foto: M. Drossel


Freuen sich mit Peter Würker (hinten, re.) über die 570 Euro, die der Wendekalender erlöste: (v. li.) Max Diller, Antonia Schuster, Angela Hennemann, Anna Hennemann, Sonja Göbel, Jana Göbel (mit Scheck) und Sarah Drossel.      

Stolze 570 Euro für „ihren Ivo“

Dorfjugend übergibt Erlös aus Wendekalender-Verkauf

30.01.2019   „Das ist ein Riesenerfolg!“ Der Bad Staffelsteiner Kirchenpfleger Peter Würker steht in der Staffelbergklause auf dem Staffelberg und strahlt Angela Hennemann und Sonja Göbel an. Soeben haben die beiden Leiterinnen der Dorfjugend Oberleiterbach ihm eröffnet, dass ihr Projekt Wendekalender 570 Euro für die Sanierung des Einsiedler-Ivo-Bilds erbracht hat. Würker begibt sich in die Hocke, schüttelt auf Augenhöhe jedem der Kinder, die beteiligt waren, die Hände: „Eine wirklich tolle Aktion. Herzlichen Dank!“

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Als die Kinder aus Oberleiterbach hörten, dass das Bild „ihres“ Einsiedler Ivo, der in ihrem Dorf geboren wurde und hier begraben liegt, renoviert wird, zögerten sie nicht lange: Die Idee des Dauerkalenders entstand. Auf der einen Seite sind Bilder des Fotowettbewerbs zu sehen, für den sie selbst Bilder knipsten. Die andere Seite zieren Fotos von OT-Redakteur Markus Drossel, der das Illuminationsprojekt „Oberleiterbach leuchtet“ für die Nachwelt festhielt. Mit dem gedruckten Werk zogen die Kinder dann von Haus zu Haus, verkauften den Kalender im Ort und an Verwandte, Freunde, Bekannte und weitere Interessenten.

„Es ist echt Wahnsinn und bewundernswert, wie sich die Kinder eingesetzt haben“: Auch Gottfried Schmitt, der Wirt der Staffelbergklause, hat großen Respekt vor der Leistung. „Das ist wirklich, wirklich toll.“ Als Dankeschön bekommen die Kinder eine laminierte Urkunde aus den Händen von Peter Würker. Außerdem waren sie eine der Ersten, die einen Blick auf das frisch restaurierte Gemälde des Einsiedelmanns werfen durften.                                                                                Markus Drossel

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Konturen und frische Farben statt Ruß und Nikotin

Bild von Einsiedler Ivo nach Restauration wieder in Staffelbergklause aufgehängt

26.01.2019   „Einsiedelmann ist nicht zu Haus‘“ – Diese Zeile aus der berühmten Frankenhymne war in den vergangenen Wochen wörtlich zu nehmen, doch nun ist Eremit Ivo Hennemann, dank Dichterfürst Joseph Victor von Scheffel der bekannteste Bewohner des Staffelbergs, wieder zurück in seiner Klause. Nach aufwändiger Restauration wurde das Ölgemälde des Franziskanerpaters wieder an seinem angestammten Platz aufgehängt. Möglich geworden war die Sanierung dank etlicher Spender.

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„Ja, sehr gerne.“ Restaurator Stephan Löffler aus Kronacher lässt die Frage, ob er diese Arbeit gerne übernommen habe, nicht einmal ganz zu Ende stellen, ehe er antwortet und lächelt. Löffler mag Herausforderungen, und das vergilbte Bildnis des Einsiedlers war eine gewaltige. Ruß und Nikotin hatten dem Gemälde des unbekannten Künstlers, das einst mit Öl auf Leinwand gemalt, zunächst in einen Keilrahmen gespannt wurde und später aus Stabilitätsgründen auf Holz gezogen wurde, gewaltig zugesetzt. „Es hatte nahezu keine Farbigkeit und keine Konturen mehr“, erklärt der Fachmann. „Zwar wurde in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder versucht, es zu restaurieren, aber man drang aufgrund der starken Verschmutzung nie bis auf die Grundschicht durch.“ Stattdessen festigten die früheren Restauratoren bei ihren Versuchen den Dreck der Jahrzehnte wohl aus Unwissenheit noch und überzogen ihn mit Firnis.

Zwei Monate brauchte Stephan Löffler für seine Arbeit. Er schaffte es tatsächlich, „die ganze Pampe“ (O-Ton Löffler) vom Bild aus der Mitte des 19. Jahrhunderts zu entfernen. Nun ist nicht nur Einsiedler Ivo mit seinem schneeweißen Vollbart wieder zu erkennen, auch Details wie die Kordel an seinem Habit sind wieder zu sehen. „Und wir haben eine Signatur entdeckt: ,Ivo Eremit vom Staffelberge‘.“ In feinstem Krakele, wie der Fachmann es nennt.

Mit dem Resultat war der Künstler ebenso zufrieden wie Kirchenpfleger Peter Würker als Vertreter der Kapellenstiftung (ihr gehört die Staffelbergklause) und Herbert Müller, der Initiator der Aktion. Unter seiner Regie war bereits im Vorjahr das andere Eremitenbildnis in der Klause, das von Jakob Heß, im vergangenen Jahr saniert worden. Würker sprach von zahlreichen Einzelspendern für das Ivo-Bildnis, von 20 bis 1000 Euro. Gut die Hälfte der Gäste der Feierstunde in der Staffelberg waren Oberleiterbacher. Kein Wunder, stammte doch der Eremit aus „Wohlauf die Luft“ aus eben diesem Dorf. Und so freute sich Kirchenpfleger Peter Würker, dass der kleine Ort aus dem Nachbarlandkreis fast 1000 Euro für die Renovierung beigesteuert hatte (siehe weitere Berichte). Die Kinder aus Oberleiterbach umrahmten den Festakt mit Gesang: Sie gaben die Frankenhymne zum Besten.

Initiator Herbert Müller dankte allen Beteiligten, die die Sanierung der Eremiten-Bilder möglich gemacht hatten. Die Idee dazu sei vor rund zwei Jahren entstanden, so der Staffelbergfreund aus Kronach. Und mit den Kosten von veranschlagten 4000 Euro je Gemälde sei man insgesamt sehr gut hingekommen. Nun wolle er noch versuchen, zusammen mit einem renommierten Museumsbeleuchtung Lichtakzente zu setzen, so dass die Kunstwerke noch besser zur Geltung kommen.

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2.b.v.l Restaurator Stefan Löffler zeigt eine Fotografie, wie das Gemälde von Ivo Hennemann vorher ausgesehen hat. Vom jetzigen Zustand unterscheiden es Welten. Foto: Markus Drossel

3.b.v.l Freuen sich über eine gelungene Restaurierung: (v. li.) Initiator Herbert Müller, Bezirksheimatpfleger Professor Günter Dippold, Kirchenpfleger Peter Würker, Stadtpfarrer Georg Birkel, Zweiter Bürgermeister Hans-Josef Stich und Künstler Stefan Löffler. Foto: Markus Drossel

4.b.v.l Klingendes Denkmal für Einsiedler Ivo Hennemann: Der Kinderchor aus Oberleiterbach sang Joseph Victor von Scheffels „Wohlauf die Luft“. Foto: Markus Drossel

 

„Mit dem gutmütigsten Gesichte von der Welt“

Bezirksheimatpfleger Professor Günter Dippold über Ivo Hennemann

26.01.2019 Bezirksheimatpfleger Professor Günter Dippold hielt im Rahmen der Feierstunde in der Staffelbergklause ein historisches Referat über die Eremiten auf dem Staffelberg und legte dabei den Schwerpunkt auf Einsiedler Ivo Hennemann, der der Viertletzte auf dem „Berg der Franken“ gewesen ist. Erstmals lasse sich ein Eremit im Jahre 1696 nachweisen, der letzte habe das Felsplateau im Jahr 1929 verlassen, so der Fachmann. „Im Übrigen war meine Ur-Ur-Großmutter eine gebürtige Hennemann aus Oberleiterbach“, fügte er mit einem Schmunzeln hinzu.

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Ivo war der Ordensname, den Johann Hennemann, geboren am 26. Februar 1824 in Oberleiterbach als Sohn einer Bauersfamilie, erhielt. Im Juli 1853 trat der kaum 1,50 Meter große Mann, nach einem siebenmonatigen Noviziat beim Altvater der bayerischen Eremiten in Bad Abbach der bayerischen  Eremitenkongregation bei. Am 8. November 1855 wurde er beim Staffelsteiner Bürgermeister vorstellig und bewarb sich „um die Kirchenstelle auf dem Staffelberg dahier, mit welcher zugleich eine Eremitage verbunden ist.“ Mit staatlicher und kirchlicher Genehmigung zog Ivo Hennemann Anfang 1857 auf den Staffelberg.

Vier Jahrzehnte blieb er auf dem „Berg der Franken“. In diese Zeit fallen mehrere Baumaßnahmen: 1871 wurde an die Adelgundiskapelle ein Turm angebaut, und 1894 ließ man das Innere des Gotteshauses restaurieren. Es war jeweils Ivo, der die Werbetrommel rührte und so die Finanzierung sicherte. Gleiches galt, als es 1883 die baufällige, in Fachwerk errichtete Klause von 1690 zu ersetzen galt, die sich bereits bedenklich den Hang hinunter zu neigen begann. „Tag für Tag läutete Ivo Hennemann die Glocke der Adelgundiskapelle, er ministrierte, wenn Gottesdienst gefeiert wurde, und solange es seine Gesundheit erlaubte, ging er täglich hinunter nach Staffelstein“, so Dippold. „Die kleine untersetzte Gestalt […] mit dem gutmütigsten Gesichte von der Welt, darin freundlich milde Augen“, so erinnerte sich Joseph Hofmann 1926, war überaus beliebt und wurde bejubelt, vor allem von den Kindern.

Während seiner Eremitenzeit wurde der Staffelberg beliebtes Touristenziel, Ivo hatte immer mehr Gäste zu bewirten, vor allem im Sommer. Dabei hatte der Oberleiterbacher ein großes Herz: Arme Studenten mit schmalem Geldbeutel bekamen durchaus auch das ein oder andere Getränk umsonst, ein Liedlein als Gegenleistung genügte. Das wandelte sich, als Ivo, mittlerweile schon reichlich betagt, dem Ansturm nicht mehr alleine Herr werden konnte. Der Romansthaler Schneider Pankraz Rudel quartierte sich bei ihm ein („von der Gestalt wie ein Querkerla“, so Dippold), verprellte aber die Gäste, da er mehr raffgierig denn mildtätig war.

Letztlich griff die Stiftsverwaltung 1896 durch und schickte Benediktiner Antonius Kempf als weiteren Eremiten auf den Staffelberg. Mit Ivo Hennemann aber tat das nicht gut: Er übersiedelte am 9. Oktober 1897 wieder in sein Heimatdorf Oberleiterbach über, wo er am 13. September 1900 im Haus seines Bruders Matthäus 76-jährig starb. Sein Grab ist noch immer im Schatten der Sankt-Laurentius-Kirche zu finden.   Markus Drossel

 

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Professor Günter Dippold bei seinem Vortrag über die Eremiten auf dem Staffelberg. Foto: Markus Drossel


Schießgruppe Oberleiterbach: Termine stehen fest

16.01.2019     Ursprünglich als Krieger- und Militärverein von 26 Teilnehmern des Ersten Weltkriegs gegründet, ist der Soldaten- und Kameradschaftsverein Oberleiterbach von 1926 längst kein reiner Verein von Veteranen und Wehrangehörigen mehr. Der Verein, der heute von Gerhard Senger und Stellvertreter Nikolaus Kunzelmann geleitet wird, hat seine Weichen für die Zukunft gestellt und sich so zum Kulturverein gewandelt, freilich ohne seine Wurzeln zu vergessen. Ein wichtiger Anziehungspunkt für neue Mitglieder im Allgemeinen und „junge Gesichter“ im Speziellen: die 1981 gegründete Schießgruppe um Leiter Stephan Metzner.

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Dieser hat jüngst die Schießtermine mit den Verantwortlichen der Scharfschützen-Gesellschaft Bad Staffelstein/Ebensfeld festgelegt, in deren Schießhaus am Wolfsanger die Oberleiterbacher  ihrem Sport nachgehen. So treffen sich die Kleinkaliberschützen an folgenden Dienstagen jeweils um 20 Uhr: 12. März (Anschießen), 2. April, 7. Mai, 28. Mai, 4. Juni, 7. Juli, 30. Juli, 3. September, 1. Oktober und 5. November (Abschießen). Pistolen-Schießen findet, ebenfalls am Wolfsanger, am Mittwoch, 13. März, und Mittwoch, 6. November, Beginn jeweils um 19.30 Uhr, statt.

Selbstverständlich lobt der Soldaten- und Kameradschaftsverein auch in diesem Jahr ein vereinsinternes Pokalschießen aus. Am Samstag, 13. Juli, haben die Schützen von 15 bis 16.30 Uhr die Möglichkeit, ihre Treffsicherheit unter Beweis zu stellen und sich einen der begehrten Pokale zu sichern. Die Preisverteilung findet ab 18 Uhr im Gemeinschaftshaus in Oberleiterbach statt. Bei gemütlichem Beisammensein, versteht sich. Die Jahrestermine der Schießgruppe und des Gesamtvereins finden sich auch im Jahreskalender aller Vereine des Ortes, den Philipp Kunzelmann derzeit erstellt.

Und wer Mitglied werden möchte oder einfach mal in den Schießsport hineinschnuppern möchte, der kann sich vertrauensvoll an Stephan Metzner wenden.                      M. Drossel

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Der neue Vereinskalender ist fertig!

25.01.2019  Dieses Stück kartoniertes Papier ist für viele Oberleiterbacher ein wichtiger Begleiter durchs Jahr: Der Vereinskalender mit allen wichtigen Terminen von Soldaten- und Kameradschaftsverein nebst Schießgruppe, Gartenbauverein, Kirchengemeinde, Jugendgruppe und Freiwilliger Feuerwehr erfreut sich stets großer Beliebtheit.

Doch nur die wenigsten Nutzer können sich vorstellen, wieviel Arbeit dahintersteckt. Auch in diesem Jahr zeichnet dafür Feuerwehrvereinsvorsitzender Philipp Kunzelmann verantwortlich, der in Schulterschluss mit den Vorsitzenden und Schriftführern der anderen Vereine die Termine zusammengetragen und koordiniert hat. Dafür waren etliche Arbeitsstunden vonnöten.

Ein Blick auf den Vereinskalender beweist: Auch in diesem Jahr ist wieder sehr viel geboten. Einige Höhepunkte seinen genannt: der Kinderfasching am Rosenmontag, 4. März, Johannisfeuer am 29. Juni, der Kindernachmittag am 6. Juli, das Pokalschießen der Schießgruppe am 13. Juli, die Führung am „Hahnbüchla“ am 3. August, das Patronatsfest am 10. August, das Dorffest des Soldaten- und Kameradschaftsvereins am 15. August, das weltliche Kirchweihtreiben am und im Gemeinschaftshaus rund um das erste Septemberwochenende, die Dorfweihnacht am 30. November – und, und, und. Lös geht es bereits im Februar: Am Dienstag, 5. November, gibt es einen Vortrag über Biodiversität im Gemeinschaftshaus, zu dem der Gartenbauverein alle Interessenten einlädt

Bis Ende Januar soll jeder Haushalt einen Vereinskalender im Briefkasten haben. Natürlich gibt es ihn auch heuer wieder hier zum Download.  M. Drossel



Spielzeug, Schinken und aufgetauter Spinat

 

Volles (Gemeinschafts-)Haus bei Christbaumversteigerung der Soldatenkameraden – Sketche sind Volltreffer

07.01.2019   Und plötzlich stand Eiskönigin Elsa auf dem Tisch der vordersten Gäste, ein hellblaues Kinderkleid um den Hals, und sang das Lied vom tropfenden Spinat: Der Sketch „Aufgetaut“ war dank seiner überraschenden Handlung zweifelsohne einer der Höhepunkte der Christbaumversteigerung, zu der der Soldaten- und Kameradschaftsverein um Gerhard Senger ins Gemeinschaftshaus geladen hatte. Auch sonst war für beste Unterhaltung gesorgt – und natürlich gab es auch wieder das ein oder andere Bietergefecht.

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Den wachen Augen von Zweitem Vorsitzenden Nikolaus Kunzelmann entging nichts. „Fünf Euro sind geboten. Fünffünfzig, dahinten sechs. Bei euch sechs?“ Immer wieder ließ er den Blick durch die bestens gefüllten Haupt- und Nebenräume schweifen, um ja kein Handzeichen eines eifrigen Bieters zu übersehen. Und die Gäste beteiligten sich zahlreich: Das Team um Vorsitzenden Gerhard Senger hatte allerlei Begehrenswertes an den Baum und seine Äste gehängt, darunter Liköre und Gerstensaft, aber auch Kuscheltiere, Spielzeug und lukullische Leckereien.

So war für jede Altersklasse das richtige dabei. Und wer dann letztlich „Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten!“ den Zuschlag erhielt und vielleicht den ein oder anderen Euro mehr aus dem Geldbeutel holen durfte, der tat das in der Gewissheit, damit letztlich wohltätige Zwecke zu unterstützen. Immer wieder nämlich spenden die Soldatenkameraden die Erlöse ihrer Veranstaltungen. Zuletzt ging ein 400-Euro-Scheck an die Renovierung des Einsiedler-Ivo-Gemäldes auf dem Staffelberg.

Lose sind schnell ausverkauft

Kenner der Veranstaltung wussten, dass sie weit vor dem offiziellen Beginn zu kommen hatten, wollten sie noch Lose für die Tombola ergattern. Schon vor den Grußworten des Vorsitzenden waren die 350 Gewinnzettelchen  verkauft, und so hoffte jeder auf den Hauptgewinn, einen 100-Euro-Wertscheck der Geschäfte im Markt Ebensfeld. Daneben gab es auch Kerzen, Kegelsets, Kehrschaufeln, Ketchup, Kochbeutelreis, Konserven, Kaffeemaschinen sowie Süßigkeiten, Weine, Schmankerln und sogar eine Flex zu gewinnen.

Mit drei Sketchen zwischen Tombola- und Versteigerungsrunden brachten Angela Hennemann, Sonja Göbel und Martina Drossel, zeitweise verstärkt von Anna Hennemann und Sarah Drossel, die Gäste zum Schmunzeln, Lachen und Feixen. Vor allem das kurze Schauspiel „Rettung aus höchster Not“, bei dem Feuerwehrleute (und offensichtlich Clubfans) einem Bayern-München-Fan ziemlich unsanft aus dem brennenden Haus halfen, ließ die Gäste aufhorchen, kichern, meckern. Je nach Fußballvorliebe. Und beim eingangs erwähnten Sing-Sketch waren die Gäste geradezu baff. Bernhard Kreppel trug seinerseits mit den Weihnachtsgeschichten „Drei merkwürdige Gäste“ und dem heiter-verrückten Gedicht  „Die Geschichte vom Lametta“ zu einem vergnüglichen Abend bei. Und Ludwig Hennemann unterhielt mit traditionellen Weihnachtsliedern.

Den Stamm zum guten Schluss

Den Höhepunkt der Christbaumversteigerung wiederum besiegelte Auktionator Nikolaus Kunzelmann, als er in er in den Nebenraum zeigte und der Familie Göbel den Zuschlag für den Stamm gab. Diese hatten 80 Euro für den riesigen Schinken, das Sechser-Bauernbrot, zwei Liter Bier und eine Flasche Obstbrand geboten.  M. Drossel

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6. Januar: Die „Heiligen Drei Könige“ sind unterwegs

„Als Kaspar, Melchior, Balthasar, zieht eine große Kinderschar, seit vielen Jahren durch das Land. Sternsinger werden wir genannt.“ – Am Dreikönigstag sind die „Heiligen Drei Könige“ in Oberleiterbach unterwegs. Am Tag zuvor hatte Zapfendorfs Pfarrer  Kurian Chackupurackal alle Sternsinger der Pfarrei Zapfendorf-Kirchschletten in der Laufer Filialkirche „Heilige Drei Könige“ ausgesandt, wirklich auf den Weg aber machten sich (v. li.) Alexander Hümmer, Lucca Roberson, Annika Diller und Romy Deuerling erst nach dem sonntagmorgendlichen Wortgottesdienst mit Pastoralreferentin Christine Goltz. Die katholische Kirchenstiftung bittet, die „drei Weisen aus dem Morgenland“ freundlich zu empfangen. Partnerland ist heuer Peru. Text/Foto: M. Drossel

Liebe Besucher von www.oberleiterbach.de,

in wenigen Stunden geht ein aufregendes Jahr mit vielen Höhepunkten zu Ende. Oberleiterbach darf stolz sein, als einer der schönsten Orte des Freistaates Bayerns ausgezeichnet worden zu sein. Die Silbermedaille auf Landesebene im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ist die Krönung einer großartigen Gemeinschaftsleistung. Triebfeder war der Gartenbauverein.

Doch das Jahr 2018 hatte noch mehr zu bieten. Erinnert sei an die Festwoche „100 Jahre Bayern“ mit Höhepunkten wie die Segnung des Heizhauses der Energiegenossenschaft, dem Kinderaktionstag der Feuerwehr oder „Oberleiterbach leuchtet“, das Tausende Besucher in das 276-Einwohner-Dorf lockte und allen Beteiligten große Anerkennung einbrachte. Erinnert sei an das vielgelobte Dorffest des Soldaten- und Kameradschaftsvereins, zu dem ungezählte Besucher aus nah und fern auf den Festplatz am Eichenweg kamen. Ebenso war die Kirchweih im September wieder ein großer Erfolg, deren weltlichen Teil die Feuerwehr ausrichtete.

Die Dorfjugend machte mit einer historischen Schnitzeljagd oder auch dem Fotowettbewerb auf sich aufmerksam. Und das interkommunale Projekt „Mitfahrbänkla“, das die Märkte Ebensfeld und Zapfendorf beziehungsweise die Landkreise Lichtenfels und Bamberg verbindet, wurde ebenfalls in Oberleiterbach entwickelt. Und, und, und.

Letztlich hat jeder einzelne, der sein Anwesen hegte und pflegte, dazu beigetragen, dass Oberleiterbach einen großen Schritt nach vorne gemacht hat in punkto Lebensqualität. An dieser Stelle sollen keine Namen genannt werden. Die Gefahr, jemanden zu vergessen, ist zu groß.

Ehrenamt ist in Oberleiterbach keine Floskel. Hier gibt es sie noch, die Frauen, Männer und Kinder, die anpacken, wenn es nötig ist, ohne zuvor die Hand aufzuhalten. Hier stimmt das Wir-Gefühl, hier stimmt der Zusammenhalt. Und wer am 31. Dezember das Glas erhebt, der kann das mit Stolz auf Oberleiterbach tun. Ein Prosit auf das Erreichte! In der Gewissheit, dass auch im Jahr 2019 wieder kräftig weitergearbeitet wird.

 

In diesem Sinne: guten Rutsch und einen guten Start ins Jahr 2019 wünschen

 

die Webmaster von www.oberleiterbach.de